Menschen brauchen Sicherheit, Respekt, Perspektiven. Konkret und verbindlich.

Bildung und Kultur

  • Bildung – das ist der Schlüssel zu Chancengerechtigkeit, Freiheit und Verantwortungsbewusstsein.
  • Gute Bildung steht und fällt mit starken, motivierten Lehrpersonen. Der Druck von Eltern, Lernenden, Wirtschaft und Politik auf die Lehrerschaft ist enorm. Wir brauchen faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen, die verlässliche Unterstützung durch die Politik sowie aufrichtige Wertschätzung.
  • Gute Volks- und Staatsschulen sind unser Stolz und in der Schweiz tief verwurzelt. Tragen wir Sorge zu unserem System, das für alle auf allen Stufen zugänglich sein muss, unabhängig von Herkunft und Portemonnaie der Eltern.
  • Mit den unterschiedlichen Bildungssystemen in jedem Kanton müssen wir aufhören. Ein einheitlicher Lehrplan gibt Orientierung, Sicherheit und Durchlässigkeit. Gute Sprachkenntnisse sind mitverantwortlich für den Bildungserfolg, daher unterstütze ich mit Überzeugung die sprachliche Frühförderung.
  • Das duale Bildungssystem mit der Berufslehre und einem hohen Praxisanteil ist bewährt und für junge Menschen und die Wirtschaft enorm wichtig. Es muss attraktiv sein, eine Lehre zu absolvieren. Die berufliche Weiterbildung an Fachhochschulen braucht analog zur Erstausbildung an Universitäten Unterstützung.
  • Der Zugang zu Universitäten und Fachschulen – zur Uni Luzern und zur HSLU – soll für alle offen sein, die über Talent und Willen verfügen, sich intensiv zu bilden und Spitzenleistungen zu erbringen. Es braucht ein differenziertes Konzept sowie grosse Transparenz für den Einsatz von Drittmitteln an der Uni. Die Unabhängigkeit darf dabei nie gefährdet sein.
  • Kulturelle Vielfalt heisst, unterschiedliche, neue Sichtweisen kennenzulernen und einander wertzuschätzen.
  • Kultur muss gelebt werden können: ob bei Brauchtum und Tradition, in Freiräumen, experimentell und unkonventionell oder als Spitzenleistungen in etablierten Häusern und anerkannten Formen. Es geht nicht um Verdrängung oder ein Gegeneinander, sondern um Akzeptanz und ein Neben- und miteinander. Dazu braucht es im ganzen Kanton Orte, Räume und Möglichkeiten.
  • Museen sind historisches Gewissen, Erinnerung und Perspektive zugleich. Sie sollen uns viel Wert und entsprechend gepflegt und finanziert sein.